Ostseeinseln

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Lust auf imposante Klippen und lange Sandstrände, nostalgischen Seebad-Charme, malerische Fischerdörfer und unberührte Natur? In diesem Fall ist ein Sommerurlaub auf den folgenden Ostseeinseln ein echter Tipp.

l Rügen                                        

Die größte und sicher auch bekannteste der allesamt schönen Inselperlen in der Ostsee. Hier stand schon der berühmte Maler Casper David Friedrich auf den Kreidefelsen und malte sie. Auch Schriftsteller Thomas Mann zog es nach Rügen – in die heute noch sehr beliebten Seebäder Binz und Sellin, wohin der „Roland“, die nostalgische Schmalspurbahn, Gäste bringt. Rügen besticht mit einem Mix aus Traumlandschaften, Stränden und Veranstaltungen – etwa die bekannten Störtebeker Festspiele.

   

l  Fehmarn

Die Insel mit den meisten Sonnenstunden (immerhin rund 2.200 pro Jahr). Aber nicht nur für Sonnenanbeter ist Fehmarn eine Adresse erster Wahl, denn hier sind die Steilküsten besonders wild, und es warten zahlreiche wunderbar verträumte Binnenseen auf den Besucher. Mit 78

Kilometer Küstenstreifen und etlichen Naturstränden zudem nicht gerade klein, ist Fehmarn mit der aufsehenerregenden, 963 Meter langen Fehmarnsundbrücke, mit dem Festland verbunden.   

 

l  Hiddensee

Wer es lieber autofrei mag, ist auf Hiddensee richtig (es gibt so gut wie keine Autos). Das ruhige kleine Inselschmuckstück ist gerade einmal 19 Quadratkilometer groß und bietet neben feinsandigen Stränden und Steilküsten saftige Wiesen und Kieferwälder, Teiche und Salzwiesen. Kein Wunder, dass die Bewohner dieses Eiland liebevoll das „Söte Länneken“ – also das „Süße Ländchen“ – nennen.

 

l  Poel

Gut doppelt so groß und sehr grün ist die Insel Poel. Auch dort gibt es Salzwiesen mit artenreicher Tier- und Pflanzenwelt. Die Sandstrände sind idyllisch und die steilen Felsen imposant. Poel ist ein ausgewiesenes Vogelschutzgebiet, und auf geführten Wanderungen kann man brütende Seevögel beobachten. Tipp: wer von Timmendorf aus nach Poel übersetzt, kann dies mit einem Angelkutter tun – und so auf traditionelle Art fischen.

 

l  Ummanz

Heißt auch „Rügens kleine Schwester“ und ist nicht minder schön. Sie steht für liebliche Fischerdörfer und viel unberührte Natur. Im Gegensatz zu den anderen Inseln ist sie flach wie die berühmte Flunder. Im Landesinnern gibt es jede Menge saftige Wiesen und Weiden. 

 

l Usedom

Unvergesslich auf Usedom ist der Blick über die Seebrücken hinaus auf die türkisblaue Ostsee. Usedom punktet mit mehr als 42 Kilometer Sandstrand und einer Fülle von Wellnessangeboten, gleich ob Walking, Pilates, oder etwa eine Klimawanderung. Und für Feinschmecker ist die Insel eine erste Adresse, etwa mit der „kulinarischen Strandmeile“ oder den Heringswochen.

 

Kleiner Tipp: Entlang der Steilküsten lassen sich auf Usedom besonders viele Bernsteine finden.

 

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