Handicap und Freizeit

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Die Paralympics zeigen es: Auch Menschen mit Handicaps wie Blindheit, Amputation oder Querschnittslähmung können sportliche Höchstleistungen erbringen.

Das gilt natürlich auch für den Freizeitsport – sowohl in der Stadt als auch im ländlichen Bereich. Besonders geeignet sind sogenannte Tandem-Sportarten, für die es ein immer größeres Angebot gibt.

Und das gilt nicht nur für Fallschirmspringen oder Paragliding. Auch auf dem Fahrrad, dem Snowboard oder beim Bootssport gehört das gemeinsame Sporterlebnis für Menschen mit einem Handicap und deren Begleiter bereits zum Normalfall. Selbst Tandem-Kletterkurse werden inzwischen für Menschen mit einem Handicap angeboten. Davon profitieren alle Beteiligten. Denn hier teilt man sich nicht nur den körperlichen Einsatz, sondern auch die Freude an der Bewegung und der freien Natur. Das Zusammengehörigkeitsgefühl wird gestärkt und das Erlebnis, auch selbst viel zum Erfolg der sportlichen Aktion beigetragen zu haben, fördert gleichzeitig das Selbstvertrauen der Menschen mit Handicap.

Diese können den Sport entweder zusammen mit ihrem Partner oder in einem Verein gemeinsam mit Menschen in ähnlichen Lebenssituationen ausüben. Allein der Behindertensportverband Berlin hat beispielsweise 25.000 Mitglieder – mit oder ohne Handicap. In ihm haben sich mehr als 200 Sportorganisationen zusammengeschlossen. Da ist für jedes Interesse etwas dabei.

 

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