TIA: Der „kleine“ Schlaganfall

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Je nachdem, in welcher Gehirnregion die Durchblutung kurzfristig unterbrochen wird, zeigen sich bei den Betroffenen unterschiedliche Symptome. Es können Lähmungen in den Armen oder Beinen auftreten, manchmal wird eine Körperhälfte unbeweglich, es treten Sprach- und Sehstörungen auf, es kann aber auch zu Verwirrung oder Bewusstlosigkeit kommen. Oft sind die Symptome nur schwach ausgeprägt oder bestehen lediglich für ein paar Minuten, manchmal dauern sie aber auch einige Stunden, bevor sie wieder vorüber sind.

Der „Mini-Schlaganfall“ ist ein ernst zu nehmendes Problem, denn er ist ein akutes Warnzeichen für ein schlecht durchblutetes Gehirn und kann auf einen wahrscheinlich in Kürze bevorstehenden „großen Hirninfarkt“ hinweisen. Deshalb muss auch ein kleiner Schlaganfall immer behandelt werden. TIA-Patienten gelten als schwerer medizinischer Notfall, bei dem der ärztliche Notdienst sofort gerufen werden muss. Da sowohl einem großen wie kleinen Schlaganfall Durchblutungsstörungen zugrunde liegen, sollten die Risikofaktoren minimiert werden. Dazu gehören Bluthochdruck, Übergewicht und erhöhte Blutfettwerte. Nikotinverzicht, regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung dienen der Prophylaxe.

 

 

 

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