Heiligendamm

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 Berühmte Heilbäder

 

Es gibt wohl kaum einen Kurort, der derart viel Tradition atmet und lebt wie Heiligendamm. Das älteste Seebad Deutschlands baut auf den Charme seiner weißen Prachtvillen und Hotels, bietet jedoch genauso zeitgemäße Kur- und Wellnessmöglichkeiten.  

 

Wer von der rund 200 Meter vorgelagerten Seebrücke auf Heiligendamm blickt, wird verstehen, warum diesem direkt am Ufer des Meeres liegenden Ortsteil von Bad Doberan ein so magischer wie exklusiver Ruf anhaftet. Von dort ist der Blick besonders schön und man sieht hinter hellem Sandstrand und dunklen Buhnen, den dahinter auf der Strandpromenade flanierenden Menschen, die inmitten grüner Parks thronenden weißen Prachtbauten. Da stellt sich dem Betrachter die Frage: Wer würde an solch einem Ort nicht Urlaub oder eine Kur machen wollen (Informationen unter www.bad-doberan-heiligendamm.de)?      

 

Weiße Stadt am Meer

1793 ernannte Herzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg-Schwerin das Kleinod an der Ostsee zum Seebad. Bald darauf entstanden jene Villen und kleine Schlösser, die diesem Ort seinen unvergänglichen Charme verliehen haben. Fortan war Heiligendamm der exklusive Bade- und Kurort schlechthin, unterbrochen durch die Zeit der DDR, in welcher das Gros der Gebäude als Sanatorien genutzt wurde. Nach dem Fall der Mauer wurde aufwendig saniert, kurz darauf erstrahlte der weiße Glanz von Neuem.

Das inzwischen staatlich anerkannte Seeheilbad wartet aber nicht nur mit prunkvollen Bauten und herrschaftlichen Anwesen auf. Vielmehr sind dort wie auch in Bad Doberan (Heiligendamm ist ein Ortsteil dieses Kurortes) zahlreiche Rehabilitations- und Kurkliniken und eine Moorbadklinik auf die Behandlung verschiedener Leiden aus- und eingerichtet. Das Zentrum des von dichten Buchenwäldern idyllisch umgebenen Bad Doberan mit seinen zahlreichen klassizistischen Gebäuden und herausragender Backsteingotik liegt lediglich sechs Kilometer vom Ostseestrand entfernt. Die kann man ganz gemütlich mit der dampfenden Bäderbahn „Molli“ zurücklegen, ein fahrendes Museum, welches seit 1886 den Ort und seinen berühmten Vorort miteinander verbindet.   

  

Heilendes Wasser

Nahezu überall kommt das Heilmittel Ostseewasser zum Einsatz. Denn das älteste Seebad an der deutschen Ostseeküste darf sich auch mit dem – inoffiziellen – Titel „Wiege der Thalasso-Therapien“ schmücken. Sie nutzt die vielfältigen, im Wasser der Ostsee besonders ausgewogen enthaltenen Proteine, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie Aminosäuren aus dem Salz, den Algen und dem Schlamm. Thalasso-Anwendungen beugen vor und lindern Symptome bei Atemwegs- und Hauterkrankungen, bei Rheuma und Gewebeschwäche sowie Übergewicht. Nicht zuletzt stärken sie das Immunsystem. 

  

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