Mit den Jahren immer mehr Komfort

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Anno dazumal war Blutzucker messen noch mit großem Aufwand verbunden. Heute sieht es glücklicherweise anders aus: Die Geräte werden immer kleiner und immer exakter.

Es war ein langer Weg bis zu den superkleinen und handlichen Präzisionsgeräten heutigen Standards. Um 1900 wurde für eine einzige Blutzuckermessung noch ein Viertelliter Blut benötigt, und selbst messen war sowieso nicht möglich. Eine Blutzuckermessung war mühsam und musste unter anderem durch Filtrieren und Aufkochen sowie der Beimengung von Chemikalien mühsam bestimmt werden. Von der Genauigkeit des Ergebnisses ganz zu schweigen, ließ das Ergebnis stunden- oder sogar tagelang auf sich warten. Heute erscheint es in Sekundenschnelle auf dem Display.

 

Sieben-Meilen-Schritte

Bis zu den ersten Messgeräten vergingen fast sieben Jahrzehnte. 1983 erfolgte dann der erste Sieben-Meilen-Schritt: Endlich konnte man seinen Blutzucker mit einem Gerät auch in den eigenen vier Wänden ermitteln. Schon vier Jahre später wurden Datenspeicher integriert. Mitte der 90er Jahre folgten erste Geräte für Sehbehinderte. Ab 2005 konnten Grafiken und Statistiken am heimischen Computer angesehen werden. Heute lassen sich die Geräte – neben vielen anderen Funktionen – bequem an ein Smartphone andocken. Nächster ehrgeiziger Schritt: Das stechfreie Blutzuckermessgerät in Streichholzschachtelgröße.

 

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