Organspender gesucht!

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Der Organspendeausweis: Nicht wie man sich entscheidet ist wichtig, sondern dass man sich entscheidet!

Manche befürchten, als „Ersatzteillager“ für zahlungskräftige Patienten missbraucht zu werden. Andere fragen sich, ob sie als Organspender bei der Entnahme tatsächlich nicht mehr am Leben sind und nichts mehr spüren? Viele Menschen scheuen vor der Auseinandersetzung mit dem Thema „Organspende“ zurück. Das ist teilweise verständlich, aber auch bedauerlich – für sie selbst und vor allem auch für ihre Angehörigen.

 

Zwar ist die Bereitschaft zur Organspende laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bei drei von vier Befragten vorhanden. Doch nur einer der vier trägt auch einen Organspendeausweis mit sich, der seine Zustimmung oder Ablehnung deutlich macht.

 

Der Organspendeausweis dokumentiert den eigenen Willen bezüglich einer Organ- oder Gewebespende. Einer Spende kann zugestimmt, teilweise widersprochen, aber auch völlig widersprochen werden. Existiert kein Organspendeausweis oder ein entsprechender Vermerk in einer Patientenverfügung, liegt die Entscheidung über eine Organspende bei den Angehörigen. Man nennt das die „erweiterte Zustimmungslösung“. Diese Entscheidung treffen und anschließend mit ihr Leben zu müssen kann für die Hinterbliebenen sehr belastend sein. Deshalb sollte jeder zu Lebzeiten für sich selbst diese Entscheidung treffen. Der Organspendeausweis ermöglicht das.

 

Weitere wichtige Informationen unter www.organspende-info.de

 

 

 

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