Lärm und Stress am Arbeitsplatz

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Wie Lärm wahrgenommen wird, hängt offenbar von persönlichen Wahrnehmungen und Empf indungen, der Art des Arbeitsplatzes und der Tätigkeit des Arbeitnehmers ab. Insbesondere sind es Beamte und Angestellte, die sich hauptsächlich von den Kollegen gestört fühlen. Arbeiter hingegen sehen sich mehr dem Lärm von Werkzeugen und Maschinen ausgesetzt, die Kollegen stören dagegen kaum.

Männer und Frauen nutzen verschiedene Möglichkeiten, um sich gegen Lärm zu schützen. Beide sehen zunächst Pausen als beste Gelegenheit, den Ohren Erholung zu verschaffen. Dann aber setzen Frauen eher auf gegenseitige Rücksicht. Das Schließen der Bürotür oder Ohrenschützer sind weitere Strategien, dem Lärm auszuweichen.

Eine permanent zu hohe Geräuschkulisse, wie sie z. B. durch Lärm am Arbeitsplatz entsteht, kann im schlimmsten Fall zu ständiger Erschöpfung, Müdigkeit, Burn-out, Schwindel und Tinnitus führen. Eine wichtigste Voraussetzung für den Erfolg bei der Lärmbekämpfung ist, die Belegschaft einer Firma für die Risiken einer dauerhaft zu starken Beschallung zu sensibilisieren und gezielt Lärmquellen auszuschalten. Dafür gibt es viele Möglichkeiten: gegenseitige Rücksichtnahme, bewusste Pausen, Rückzugsmöglichkeiten in ruhige Räume, die Gestaltung und Aufteilung der Arbeitsräume, leisere Maschinen und Geräte, Lärmdämmung oder schallschluckende Baumaterialien. Aber auch in der Freizeit sollte man den Ohren genügend Zeit geben, sich zu regenerieren. Entspannungstechniken zur Stressbewältigung bieten gezielte Hilfe.

 

 

 

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