Insulinpens richtig anwenden

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Insulinpens sind ein wichtiger täglicher Begleiter für viele Diabetiker. Bei der Wahl des individuell passenden Geräts müssen u. a. das Insulinschema, der individuelle Lebensstil sowie die manuellen und kognitiven Fähigkeiten und das Sehvermögen berücksichtigt werden. Ist die Sehkraft beeinträchtigt, müssen Pens mit großem Display und gut ablesbaren Zahlen verwendet werden. Bei eingeschränkter Feinmotorik sind Einstichhilfen erforderlich, die die Insulinapplikation mit geringem Kraftaufwand ermöglichen.

 

Die Insulinpens sind so konzipiert, dass kein Insulin mehr aufgezogen werden muss. Stattdessen werden Patronen verwendet, die in den Pen eingelegt werden. Diese sind in unterschiedlichen Größen erhältlich, je nachdem, wie oft Insulin gespritzt werden muss. Die benötigten Einheiten pro Injektion können auf dem Insulinpen ganz einfach eingestellt werden.

 

Vor der Injektion wird der Insulinpen geschüttelt, um das Insulin in der Patrone zu durchmischen. Dann wird die benötigte Dosis eingestellt und eine Nadel aufgesetzt. Wichtig sind eine möglichst sanfte Injektionstechnik mit feinen Nadeln und das regelmäßige Desinfizieren und Wechseln der Injektionsstellen, damit der Einstich möglichst schmerzarm ist und die Haut geschont wird. Neben dem regelmäßigen Tausch der Nadeln ist auch die Kontrolle des Ampulleninhalts wichtig. Luftblasen können durch eine senkrechte Leerinjektion in die Luft entfernt werden.

Falls ein Diabetiker mit einem Pen nicht zurechtkommt, sollte ein Wechsel des Modells immer mit dem Arzt abgeklärt werden.

 

 

 

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