Die Grillsaison hat begonnen!

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Die Grillsaison hat begonnen!

Bunte Kreidebilder auf dem Gehweg, im Nachbargarten ein Rasensprenger, dessen Nebel über die Hecke schwebt und einen Regenbogen aufspannt, in der Entfernung das Brummen eines Rasenmähers – das ist Sommer. Aber halt! Da fehlt doch noch eine Sache. Genau: das Aroma von langsam garendem Grillgut, das von der abendlichen Sommerbrise herbeigetragen wird. So muss Sommer sein!

 

Bevor die Kohlen aufgeschichtet, die Marinaden angerührt und Fleisch und Gemüse auf dem Rost brutzeln können, muss erst einmal der Grill geputzt werden. Die chemische Keule ist dafür aber nicht nötig. Um angetrocknete Grillreste zu beseitigen, kann der Grillrost über Nacht einfach in feuchtes Zeitungspapier gewickelt oder ins nasse Gras gelegt werden. Abwischen, fertig! Bei hartnäckigen Verkrustungen kann der Rost außerdem mit Kaffeesatz abgeschmirgelt werden. Teetrinker können stattdessen einen Brei aus Backpulver und Wasser anrühren, auf dem Rost verteilen, trocknen lassen und anschließend abreiben.

 

Traditionell landet vor allem Fleisch auf dem Grillrost. Hierbei gilt: Je fetter das Fleisch, desto weniger trocknet es aus. Fleisch lässt sich aber auch wunderbar mit Gemüse kombinieren, zum Beispiel Spieße mit geschnittenen Bratwurstscheiben, Paprika, Zwiebeln und Pilzen. Ein kleiner Tipp: Damit Holzspieße nicht verbrennen, müssen sie vorher in Wasser eingeweicht werden. Fisch wird übrigens am besten in einem Fischkorb zubereitet, der ein Auseinanderfallen verhindert. Ansonsten kann er auch in der Aluschale zubereitet werden. Die verhindert außerdem, dass Fett auf die glühenden Kohlen tropft und sich gesundheitsschädliche Stoffe bilden. Und wenn Sie schon einmal am Grill stehen: Warum nicht auch gleich den Nachtisch grillen? Zum Beispiel Erdbeeren, Ananas, Birne und Wassermelone, dazu etwas Vanilleeis – köstlich!

 

Bei allem Grillspaß darf die Sicherheit niemals zu kurz kommen! Jedes Jahr entstehen hohe Sach- und Personenschäden durch Grillunfälle, die vermeidbar gewesen wären.

Deshalb:

• Prüfen Sie die Stabilität des Grills!

Er darf nicht wackeln, kippeln, schwanken oder wanken! Die einzige Möglichkeit, wie ein Grill stehen sollte, ist: bombenfest! Sind ein paar Schrauben locker, müssen Sie die nachziehen, bevor der Grill brennt!

• Verzichten Sie nach Möglichkeit auf flüssige Anzünder!        

Die erzeugen kurzzeitig nicht nur eine enorme Hitzeund eine Flamme, die mehrere Meter hoch sein kann,  sondern auch einen Beigeschmack beim Grillgut.  Wenn Kohle nicht brennt, ist sie vielleicht einfach feucht geworden. Austauschen!

• Sicherheitshalber einen Eimer Wasser bereitstellen,

um eventuelle Feuer schnell löschen zu können. Aber Vorsicht: In Kombination mit heißem Fett kann es zu einer gefährlichen Verpuffung kommen! Daher einen brennenden Grill lieber mit einem Eimer Sand löschen!

• Bei Gasgrills müssen vor Inbetriebnahme unbedingt alle Anschlüsse geprüft und poröse Dichtungen und Schläuche ausgetauscht werden!

 

 

 

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