Lärm – einfach mal abdrehen

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Lärm – einfach mal abdrehen

Ob Straßenverkehr, Baustellen oder das schallernde Radio: Fast den ganzen Tag sind wir von lauten Geräuschen umgeben. Dauerlärm stresst und kann bis zum Hörverlust führen. Doch im Alltag kann man selbst einiges tun, um Lärm aus dem Weg zu gehen.

 

Welche Lautstärke jemand als störend empfindet, hängt von der Situation und dem persönlichen Empfinden ab. Während der eine wummernde Bässe beim Autofahren braucht, ist der andere schon durch die Hintergrundmusik im Supermarkt genervt. Oft sind die Toleranzgrenzen ganz unterschiedlich.

 

 

 

Doch es gibt einen objektiven Richtwert, ab dem die Geräuschkulisse unserem Gehör schadet. Bei Dauerlärm beträgt er 85 Dezibel. Das ist etwas mehr als eine stark befahrene Hauptstraße (70 Dezibel) und etwas weniger als ein Presslufthammer aus zehn Meter Entfernung (100 Dezibel). Hörschäden können aber auch bei kurzen, intensiven Belastungen (120 Dezibel) entstehen. Dafür reicht ein lautes Händeklatschen oder ein platzender Luftballon am Ohr.

 

Die gute Nachricht: Um sich vor Lärm zu schützen, kann man selbst eine Menge tun. So sollte man Musik oder Fernseher nicht zu laut aufdrehen, vor allem wenn man Kopfhörer trägt. Kommt die Quelle von außen – ob Straße, Flughafen oder Dauerbaustelle – helfen Schallschutzfenster. Ansonsten sind gute Ohrstöpsel oder ein professioneller Gehörschutz zu empfehlen.

 

Bei allem Lärm um uns herum, ist es wichtig, dass wir unseren Ohren immer mal wieder eine Pause gönnen, indem wir bewusst alle lärmenden Geräte zu Hause ausschalten oder einen ruhigen Spaziergang in der Natur machen. Das schützt nicht nur unsere Ohren, sondern schont auch die Nerven!

 

 https://www.ihr-hoergeraet.de/laerm-reduzieren-und-lebensqualitaet-verbessern/

 

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