Klimaanlagen: Entlastung oder Belastung?

©Vlad-Kochelaevskiy – AdobeStock

 

Klimaanlagen: Entlastung oder Belastung?

Klimaanlagen sind eigentlich eine tolle Erfindung. Denn bei großer Hitze macht der Kreislauf schlapp und die Konzentrationsfähigkeit lässt nach. Aber die großen Unterschiede zwischen Außen- und Innentemperatur sind eine Belastung.

 

Wer im Sommer einen Einkaufsbummel macht, pendelt ständig zwischen brütender Hitze im Freien und Eiseskälte beim Betreten eines Ladengeschäfts. Nicht nur beim Einkaufen wird man abgekühlt. In öffentlichen Gebäuden, Verkehrsmitteln oder am Arbeitsplatz laufen im Hochsommer vielerorts die Klimaanlagen auf Hochtouren. Das bereitet dem Körper Schwierigkeiten, denn er muss sich auf diese extremen Wechsel einstellen. Ein schweißnasser Körper kühlt schnell aus. Ein weiterer Nachteil: Kalte Luft enthält weniger Feuchtigkeit. Das lässt die Schleimhäute austrocknen, die damit wiederum anfälliger für Krankheitserreger werden. Ebenfalls von trockener, kalter Klimaanlagenluft betroffen sind Menschen, die unter trockenen Augen leiden oder Kontaktlinsen tragen. So kann es mitten im Sommer zu Erkältungen oder Bindehautentzündungen kommen. Auch Harnwegsinfekte gehen nicht selten auf das Konto einer Klimaanlage, weil sie den Körper unterkühlt. Vor allem, wenn die Füße kalt werden.

Klimaanlagen sollten möglichst so eingestellt werden, dass der Temperaturunterschied zwischen draußen und drinnen etwa sechs Grad beträgt. Wer bei sommerlichen 32 Grad im Freien seinen Innenraum auf 22 Grad herabkühlt, belastet seine Gesundheit. Und nicht vergessen: In klimatisierten Räumen wegen der trockenen Luft reichlich trinken.

 

 

 

Startseite