„Schlappe Zeiten“ sind oft ein Warnzeichen

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„Schlappe Zeiten“ sind oft ein Warnzeichen

Die Fähigkeit, nahezu jederzeit eine Erektion bekommen zu können, wird gerne auch als Sinnbild der Männlichkeit angesehen. Klappt das nicht mehr, steckt oft aber viel mehr dahinter. Denn erektile Dysfunktion ist häufig ein erster Hinweis auf andere Erkrankungen.

 

Wenn „Er“ nicht mehr stehen will, kann das schon sehr am männlichen Selbstbewusstsein kratzen. Dies gilt umso mehr, wenn sich dazu noch Vorwürfe von der Partnerin gesellen, dass Mann sie nicht mehr attraktiv findet. Das erzeugt dann schon ganz ordentlichen Druck – der wiederum nicht eben förderlich für ein ausgeglichenes Sexualleben ist. Im Gegenteil: Stress ist einer der möglichen Auslöser für eine erektile Dysfunktion (ED). Dabei trifft das Problem mehr Männer, als man denkt. Rund 20 Prozent sind im Laufe ihres Lebens längere Zeit davon betroffen. Allerdings kann dies auch körperliche Ursachen haben und wird daher von Ärzten als ein möglicher Hinweis auf andere Erkrankungen angesehen.

Durchblutungsstörungen nicht nur am Penis?
Und weil die erektile Dysfunktion auch eine Art von Durchblutungsstörung ist, gehören dazu die Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems. Laut Studien sind rund 40 Prozent der Patienten mit einer koronaren Herzerkrankung (KHK) auch von ED betroffen. Insgesamt hängt der altersabhängige Verlust der sexuellen Potenz oft ursächlich entweder mit der KHK oder den dazu führenden Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Arteriosklerose, Fettleibigkeit oder Diabetes mellitus zusammen. Auch der übermäßige Genuss von Nikotin und Alkohol kann nicht nur zu Kreislauferkrankungen, sondern eben auch zu einer erektilen Dysfunktion führen. Eine Veränderung des Lebensstils ist hier allemal sinnvoll. Ihre Frühwarnfunktion verdankt die ED der Tatsache, dass Schäden an den Arterien des Penis viel eher auftreten als beispielsweise an den Herzkranzgefäßen. Das hat auch Vorteile. Denn so können potenziell lebensbedrohliche Erkrankungen früher entdeckt und damit behandelt werden. Für Männer, die über eine längere Zeit unter Potenzstörungen leiden, ist daher der Gang zum Arzt nicht nur für deren Behebung zu empfehlen. Der Mediziner kann zudem feststellen, ob andere Ursachen für das Potenzproblem vorliegen. Fehlt es beispielsweise an Testosteron, das auch als männliches Sexualhormon bezeichnet wird, kann dies zu Veränderungen am Penis führen, die eine Erektion erschweren oder fast unmöglich machen. Hinzu kommt: Ist zu wenig Testosteron vorhanden, entfalten auch die modernen rezeptpflichtigen Potenzmittel nicht ihre volle Wirkung. Auf die leichte Schulter sollte man die erektile Dysfunktion daher nicht nehmen. Oft helfen aber ärztliche Beratung und eine wirkungsvolle Therapie dabei, das eigene Sexualleben wieder auf „härtere“ Zeiten umzustellen.

Eine Broschüre zum Thema ED kann gegen einen mit 85 Cent frankierten Rückumschlag im Format L 22 cm x H 11 cm beim Apotheken Kurier, Am Weißen Turm 35, 60388 Frankfurt unter dem Stichwort „ED“ angefordert werden.

Nützliche Links im Internet: www.impotenz-selbsthilfe.de, www.unbeschwert-lieben.de, www.urology-guide.com/erkrankungen/andrologie/erektionsstoerungen/

 

 

 

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