Venenprobleme – Stau im System

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Venenprobleme – Stau im System

Müde Beine, angeschwollene Füße am Abend, Kribbelgefühle, Schmerzen oder Wadenkrämpfe können erste Anzeichen für ein Venenleiden sein.

 

Venen befördern das sauerstoffarme Blut aus dem Körper zurück zum Herzen. Venenklappen in ihrem Inneren, die sich wie Ventile nur in eine Fließrichtung öffnen, sorgen dafür, dass das Blut nur zum Herz strömen kann. Besonders in den Beinvenen lastet ein hoher Druck auf den Klappen, weil das Blut gegen die Schwerkraft nach oben gepresst werden muss. Bei schwachen Venen in Verbindung mit einer Bindegewebsschwäche und Bewegungsmangel droht die Zerstörung dieser Ventile durch Überlastung. Ist eine Klappe erst mal beschädigt, steigt der Druck auf die darunter liegende, die ebenfalls Schaden nimmt. Dieser Dominoeffekt führt zur Entstehung von Krampfadern – ausgeleierten Venen, in denen sich das Blut staut.

Gerade der Sommer setzt den Venen zu, da Wärme ohnehin die Gefäße erweitert. Umso belastender sind dann lange Autofahrten oder Flüge zum Urlaubsziel. Deshalb: Legen Sie so oft Sie können die Beine hoch, regen Sie die Durchblutung mit Kneippgüssen an und tragen Sie keine Strümpfe mit engen Gummibündchen, die das Bein einschnüren. Unterbrechen Sie sitzende Tätigkeiten oder lange Reisen häuf iger und laufen Sie ein paar Schritte, damit die Wadenmuskulatur als venenunterstützende Muskelpumpe zum Einsatz kommt. Oder stellen Sie sich zwischendurch abwechselnd auf Zehenspitzen und Fersen. Auch das unterstützt den Blutf luss nach oben. Und nicht vergessen – ausreichend trinken.

 

 

 

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