Wenn es auf dem Stillen Örtchen „brennt“

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Wenn es auf dem Stillen Örtchen „brennt“

Vor allem viele Frauen können ein leidvolles Lied davon singen. Wegen ständigen Harndrangs wird der Gang zur Toilette manchmal eine knappe Angelegenheit. Das Wasserlassen brennt und oft kommt dann sogar nur ganz wenig, vielleicht auch ein trüber Urin. Falls dies zutrifft und längere Zeit anhält, könnte das auf eine Harnwegsinfektion hindeuten.

 

Und davon sind Frauen öfter betroffen, weil bei ihnen die Harnröhre deutlich kürzer ist als bei Männern. Da diese zudem auch noch nahe am Analbereich endet, haben Bakterien ein leichteres Spiel, ihren Weg in die Harnröhre zu finden und dort für die geschilderten Probleme zu sorgen.

Oft sind diese Beschwerden unproblematisch und verschwinden nach einiger Zeit von selbst. Auf jeden Fall sollten Betroffene viel trinken (rund 2 Liter) und häufig auf die Toilette gehen. So werden die Krankheitserreger mit dem Urin ausgeschwemmt. Kommen die Beschwerden immer wieder, ist allerdings ein Arztbesuch anzuraten. Das könnte für eine chronische Entzündung sprechen. Der Gang zum Arzt ist unbedingt auch dann zu empfehlen, wenn sich Blut im Urin findet, Fieber oder Schmerzen im Bereich der Nieren auftreten. In diesem Fall könnte sich die Infektion auf den Bereich des Nierenbeckens ausgeweitet haben. Der behandelnde Arzt kann daraufhin die akute Infektion behandeln und über Maßnahmen zur Vorbeugung von weiteren Harnwegsinfekten z.B. durch eine Impfung beraten. Wie heißt es noch so treffend? Erkannte Gefahr ist meist gebannte Gefahr.

 

 

 

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