Vögel im Winter richtig füttern

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Vögel im Winter richtig füttern

Es steht nicht gut um unsere gefiederten Freunde. Zahlen des BUND zufolge hat die Zahl der Vögel in den Staaten der Europäischen Union seit 1980 um 56 Prozent abgenommen. Die Hauptursache dafür ist neben schrumpfenden Lebensräumen und der Intensivierung der Landwirtschaft das Insektensterben. Hierdurch werden Vögel einer ihrer wichtigsten Nahrungsquellen beraubt. Umso wichtiger ist es, die bei uns überwinternden Vögel zu unterstützen, indem wir sie füttern.

 

Nicht alle Vögel haben dieselbe Speisekarte. Manche, wie Fink, Sperling oder Zeisig, lieben harte Körner wie Sonnenblumenkerne und Getreide. Andere bevorzugen Weichfutter, also Haferflocken, Mohn, Kleie, Rosinen und Obst. Das wären beispielsweise das Rotkehlchen, die Amsel oder der Star. Und einige sind Allesfresser, die sich an beiden Tellern bedienen. Hierzu zählen Meise, Specht und Kleiber.

 

Futter- und Wasserstelle sauber halten

Was Sie füttern sollten, hängt also stark davon ab, welche Vögel in Ihrer Region überwintern. Keinesfalls sollten Sie Brot oder Speisereste auslegen, da diese aufgrund von Gewürzen, Salzen und Zusätzen nicht für Vögel geeignet sind. Ergänzend können Sie stattdessen einen kleinen Wassertrog aufstellen. Schließlich ist das ausgelegte Futter in der Regel sehr trocken und Wasser im Winter nur schwer verfügbar. Um die Ausbreitung von Krankheiten zu vermeiden, sollten Sie die Wasser- und Futterstelle jedoch regelmäßig säubern. Hiernach können Sie sich dann zurücklehnen und dem hoffentlich dankbaren Vogelgezwitscher lauschen.

 

 

 

 

 

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