Keine Angst vor dunklen Tagen

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Keine Angst vor dunklen Tagen

Wenn uns allmählich die Kälte in die Knochen kriecht und wir die Uhr auf Winterzeit umgestellt haben, sodass es plötzlich schon am frühen Nachmittag dunkel wird, wird Licht zum kleinen Luxus. Nicht umsonst heißt der Winter auch die „dunkle Jahreszeit“. Manche Menschen leiden dann unter Verstimmungen, die sich in einigen Fällen zu einer regelrechten Winterdepression ausweiten können.

Von einer Winterdepression, auch saisonal bedingte Depression genannt, spricht man, wenn es bei ansonsten nicht unter depressiver Verstimmung leidenden Menschen ausschließlich und wiederholt zu einer bestimmten Jahreszeit, typischerweise im Herbst und Winter, zu Symptomen einer Depression kommt. Insbesondere bei einer solchen Winterdepression kann eine Lichttherapie Linderung verschaffen und die Stimmung buchstäblich wieder aufhellen.

10.000 LUX FÜR EIN STRAHLENDES LÄCHELN
Licht beeinflusst unseren Hormonhaushalt und hat somit einen großen Einfluss auf unser Seelenleben. Dies machen sich Ärzte nun bei der Behandlung von Winterdepressionen zunutze. Bei einer sogenannten Lichtdusche sitzt der Patient vor einer speziellen Lampe mit weißem Licht ohne UV-Anteil. Die durchschnittliche Stärke von 10.000 Lux entspricht dabei ungefähr der Helligkeit an einem normalen Sommertag – und hilft nachweislich dabei, den Winterblues zu vertreiben. Allerdings können wir einer Winterdepression auch vorbeugen, und zwar indem wir täglich vor die Türe gehen, einen kleinen Spaziergang unternehmen, Sport treiben oder uns häufiger mit Freunden zum gemütlichen Beisammensein treffen.

 

 

 

 

 

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