Bei Husten: Flüssigkeit!

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Bei Husten: Flüssigkeit!

 

Husten gehört zu den häufigsten Gründen für einen Arztbesuch. Meist steckt eine Erkältung oder Grippe dahinter, und nach etwa zwei Wochen ist alles wieder gut. Schleimlöser wie etwa Eukalyptus oder Thymiansirup helfen vor allem in den ersten zwei bis drei Tagen.

 

Den meist nachfolgenden trockenen Husten können Gurgellösungen, Lutschtabletten, Honig und Hustenbonbons lindern, indem sie die Hustenrezeptoren im Rachen „umhüllen“ und damit kurzfristig vor einer Reizung schützen. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie (DGP) rät indes vor allem zu Geduld: „Grundsätzlich ist Husten ein wichtiger Schutzmechanismus unseres Körpers, um die Atemwege von Fremdkörpern, Staub oder Schleim zu befreien. Sobald die Entzündung abgeklungen ist, verschwindet auch der Husten wieder.“ Da es meist um Vireninfektionen geht, helfen auch keine Antibiotika.

Unter den Hausmitteln ist der Hustentee ein bewährter Klassiker. Er enthält schleimlösende und reizlindernde Heilpflanzen und Kräuter. Vor allem aber spendet er hustengeplagten Menschen Flüssigkeit. Die hält die Atemwege feucht und macht den bestehenden Schleim wässriger, sodass er besser abfl ießen kann. Auch das Inhalieren über einem mit Salzwasser gefüllten Topf oder mit einem Vernebler tut gut, ebenso die Befeuchtung der Raumluft, durch nasse Wäsche oder ein feuchtes Frotteetuch über der Heizung.

Dauert der Husten acht Wochen oder länger, sollte die Ursache in weiteren Untersuchungen abgeklärt werden, rät die DGP. Denn es könnte auch sein, dass Sodbrennen, Entzündungen im Nasen-Rachen-Raum oder auch Medikamente den Hustenreiz auslösen. Außerdem sollten ernsthafte Erkrankungen wie ein Tumor oder eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) erkannt beziehungsweise ausgeschlossen werden.

 

 

 

 

 

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