Rauhe Winterhände müssen nicht sein

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Rauhe Winterhände müssen nicht sein

Wintertage können ganz schön unter die Haut gehen. Vor allem die Hände werden dann angegriffen und rau. Bei richtiger Pflege muss das aber nicht sein.

 

Unsere Hände reagierten auf kalte Temperaturen besonders sensibel. Denn wir schützen sie nicht immer so gut vor Wind oder Schnee. Sie werden auch viel öfter gewaschen als andere Teile des Körpers. Und weil die Haut an den Händen sehr dünn ist und wenig Talgdrüsen enthält, wird sie zudem weniger mit körpereigenem Fett versorgt. Sollen sie dennoch weich und gesund bleiben, ist Hautpflege besonders wichtig. Und die beginnt schon beim Waschen.

Hier sind lauwarmes Wasser und eine pH-neutrale Seife zu empfehlen. Nach dem Waschen sollte man seine Hände – vor allem den Handrücken und die Bereiche zwischen den Fingern – mit einer sogenannten Wasser-in-Öl-Emulsion eincremen. Besonders gut geeignet sind Cremes mit Harnstoff oder Aloe Vera, die mit Bienenwachs, Sheabutter, Mandeloder Avocado-Öl angereichert sind.

Und beim einmaligen Eincremen sollte es auch nicht bleiben. Denn auch die trockene Luft in beheizten Räumen entzieht der Haut Feuchtigkeit. Zudem werden ihr bei jedem Händewaschen oder Kontakt mit heißem Wasser auch wieder Fette entzogen, die durch erneutes Auftragen der Creme ersetzt werden.

Kommt es trotz dieser Hautpflege zu trockener, geröteter oder gar gerissener Haut, können Präparate mit Panthenol, Allantoin oder Zink helfen. Hier gibt es für die Nacht auch noch einen Extra-Tipp: Die Wirkstoffe können besser einziehen, wenn man sie dick aufträgt und danach dünne Baumwollhandschuhe anzieht oder die Hände für eine halbe Stunde mit Frischhaltefolie einwickelt. Geschmeidige und weiche Hände werden es Ihnen danken.

 

 

 

 

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