Irgendwo ist immer Sommer

©complize-C-Martins_AdobeStock

 

Irgendwo ist immer Sommer

Wer genug von Eis kratzen oder Schnee schippen hat, sehnt sich nach Wärme und Sonnenschein. Gut, dass es einige Ziele im Süden gibt, die gar nicht so weit weg – und schon im Februar oder März warm und sonnig sind. Gehen Sie mit uns gedanklich auf die Reise… vielleicht packen Sie danach ihre Koffer für eine Winter-Auszeit kurz vor dem Frühling.

 

Mandelblüte im Winter

Der Deutschen beliebteste Urlaubsinsel Mallorca präsentiert sich im Februar ganz anders als ihr Image. Statt lärmige Partyhochburg ist die Perle der Balearen nun ein ruhiges Eiland vor Spaniens Küste. Im Februar blühen bereits die Mandelbäume in Zartrosa und es duftet bereits nach Frühjahr. Im Meer kann man zwar noch nicht baden, doch an wolkenlosen Tagen wärmt die Sonne ausreichend, und an den windstillen Badebuchten – den berühmten Calas – lässt sich die fahle Winterhaut in einen bronzefarbenen Teint verwandeln.  Die Temperaturen klettern im Februar und März schon mal über die 20 Grad-Marke. So lässt es sich prima Wandern, Biken oder Golfspielen. Mallorca ist nicht von ungefähr ein Mekka der Radsportler und Golfer. Ohne Staus und Stress können Inselbesucher nun die schöne Inselhauptstadt Palma nebst ihrer großartigen Kathedrale und den malerischen Gassen genießen.  

 

Zypern – Insel der Götter

Einst soll die Liebesgöttin Aphrodite dort dem Meer entstiegen sein. Natürlich an einem einer Göttin würdigen Traumstrand: Petra tou Romiou. Dort kann man schon früh im Jahr zwischen Kalksteinfelsen herrlich sonnenbaden. Die Insel im südöstlichen Mittelmeer liegt unweit von der Küste des Libanons und Israels, so sind die Winter sonnenreich und warm. Selbst im Februar gehen Unverfrorene noch ins 17 bis 18 Grad „warme“ Wasser. Zypern ist dank zahlreicher Gebirgszüge zudem ein winterliches Wanderparadies. Daneben laden zahlreiche Sehenswürdigkeiten und antike Ausgrabungsstätten gerade jetzt, wenn die Insel nicht überlaufen ist, zu einem Besuch ein. Neben dem Bad der Aphrodite – eine Quelle an der Ostküste der Insel, sind die Stadt Limassol mit ihrer pittoresken Altstadt, das Kloster Kykkos, das Amphitheater von Kourion, der archäologische Park Pafos und vieles mehr ein Muss für den „Wintertouristen“, der sich all das ohne Menschenmassen und flirrende Hitze in Ruhe betrachten kann. Die kehrt ab April mit den ersten heißen Wüstenwinden zurück.

         

Ewiger Sommer

Die sieben Inseln der Kanaren sind ungeheuer vielfältig. Gemeinsam ist ihnen eines: das ganze Jahr ist es sommerlich. Das touristische Gran Canaria, die Vulkaninsel Lanzarote, das abwechslungsreiche Teneriffa, das von ewig langen Stränden geprägte Fuerteventura oder die kleineren Wanderparadiese La Palma, La Gomera und El Hierro – die Inselgruppe lässt einen immer wieder Neues entdecken. Dass spanische Archipel vor Afrikas Küste steht nicht nur für ganzjähriges Baden, Tauchen, Surfen oder Wandern. Es lockt auch mit Natur pur. Vulkane, Lavagestein, gewaltige Berge wie Teneriffas 3.718 Meter hoher Teide, bizarre Kakteenwüsten oder dichte Lorbeerwälder, helle wie dunkle Sandstrände und immer wieder atemberaubende Ausblicke auf den urgewaltigen Atlantik machen die Kanaren zu einem lohnenden Trip.        

 

 

Fair(er) fliegen

Natürlich kann man auch zu Hause die zahlreichen Wellnessoptionen und Thermalanlagen nutzen. Wer dennoch in die Sonne fliegen will, kann die dadurch entstehende CO²-Belastung durch eine Spende für Klima- und Umweltprojekte etwas kompensieren (unter www.atmosfair.de). 

 

 

 

 

 

Startseite