Hahaha …

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Hahaha …

„Lachen ist gesund“ heißt es im Volksmund. Mediziner bestätigen das. Kinder beherzigen es intuitiv.

Hunderte Male lachen Kinder angeblich am Tag – Erwachsene dagegen im Durchschnitt nur um die 20 Mal. Da scheint etwas verloren gegangen zu sein auf dem Weg zum Großwerden. Dabei hebt Lachen nicht nur die Laune. Wie britische Forscher herausfanden, regt es die Ausschüttung von Endorphinen im Gehirn an und verringert so die Schmerzempfindlichkeit. Wer lacht, aktiviert darüber hinaus die körpereigenen T-Zellen und damit sein Immunsystem. Auch belegen Studien, dass Lachen Blutdruck und Blutzuckerspiegel senkt, den Kreislauf anregt, die Bronchien belüftet und die Gefäße fit hält.

Vor allem aber entspannt ein herzhaftes Lachen das soziale Miteinander: Es hilft dabei, mal die Perspektive zu wechseln, Spannungen zu lösen und Muster zu durchbrechen. Warum also nicht ein bisschen mehr Humor in den Alltag lassen?

Suchen Sie möglichst oft nach Gelegenheiten, um gemeinsam zu lachen, rät die Sozialpädagogin und Humorforscherin Franziska Rülke im Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik. „Ob es Witze sind, das tägliche Austauschen von komischen Erlebnissen, ob man absurde Kommentare gibt, heitere Geschichten erfindet, Wortspiele oder sogar Rollenspiele macht, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.“ Auch lustige Filme und Bücher, fröhliche Musik oder Hörbücher könnten eine heitere Stimmung befördern.

Übrigens: Die Wissenschaft, die die Wirkung des Lachens auf Körper und Psyche untersucht, heißt Gelotologie – vom griechischen „gelos“ = Lachen.

 

 

 

 

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