Achtsames Essen

© Alexander Raths – AdobeStock

 

Achtsames Essen

Feiertagsbraten, Plätzchen, Stollen und Spekulatius – der Dezember ist nicht gerade als Monat der kulinarischen Zurückhaltung bekannt. Zu allgegenwärtig und vielfältig sind die Genüsse, die unser Gaumen nun erschmecken darf.

 

Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass wir alle guten Grundsätze, die wir gegenüber dem Essen haben, bis Neujahr aussetzen müssen. Selbst zur Weihnachtszeit können und sollten wir darauf achten, wie und was wir zu uns nehmen.

Es ist ein Missverständnis, dass bewusstes und achtsames Essen etwas mit Verzicht zu tun hat. Besonders deutlich wird das beim Festtagsessen. Das kann vegetarisch-vegan oder ganz traditionell sein. Wie opulent und üppig es dabei zugehen soll, kann jeder und jede für sich selbst entscheiden. Allerdings ist die Vor- und Zubereitung für viele leider mehr Frust als Lust. Umgehen können wir das, indem wir sie als positives Ritual verstehen, als Möglichkeit, gemeinsam mit anderen den Abend und einen seiner Höhepunkte, nämlich das Essen, zu gestalten.

Zum Forstamt anstatt auf den Weihnachtsmarkt

Daneben spielen natürlich auch die Zutaten eine wichtige Rolle. Wer beispielsweise ganz traditionell den Braten auftischen möchte, der sollte zumindest zur Bio-Qualität greifen. Eine Alternative ist der Besuch bei Forstämtern oder Jägern. Hier bekommt man Fleisch allererster Güte zu erstaunlich moderaten Preisen, da die Gastronomie wegen Corona kaum Wildfleisch abnimmt.

Und auch etwas Gutes hat das Weihnachtsfest zu Corona-Zeiten: Wir essen längst nicht mehr so viele Spießbratenbrötchen, Ein-Meter-Feuerwürste und kandierte Früchte wie sonst. Ohne das Angebot auf den Weihnachtsmärkten dürfte die Zeit bis Weihnachten daher ganz automatisch etwas kalorienärmer verlaufen.

 

 

 

 

 

 

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