Schonende Wurzelbehandlung durch neueste Technik!

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SCHLUSS MIT DER HORRORSHOW!

Schonende Wurzelbehandlung durch neueste Technik!

 

Herr Dr. Münster, Sie arbeiten in einer Praxis, die auf Endodontologie spezialisiert ist. Was versteht man unter diesem Begriff?

Die Endodontologie ist ein Teilbereich der Zahnmedizin und bedeutet übersetzt so viel wie „Lehre vom Inneren des Zahnes“. Genauer gesagt, befasst sich die Endodontologie mit Behandlungen im Bereich der Zahnwurzelkanäle. Diese Kanäle liegen im Innern der Zahnwurzeln, die den Zahn im Kieferknochen verankern.

Damals hat der normale Zahnarzt eine Wurzelbehandlung durchgeführt. Warum haben Sie und Ihre Kollegen sich auf die Behandlung der Zahnwurzel spezialisiert?

Früher wurden an der Wurzel erkrankte Zähne häufig gezogen. Heute macht es der technische Fortschritt möglich, fast verloren geglaubte Zähne noch zu retten. Dafür ist jedoch nicht nur die technische Ausstattung der Praxis entscheidend, sondern vor allem auch die Erfahrung des Zahnarztes mit dem betreffenden Eingriff. Für uns bedeutet das konkret: Investition in Ausbildung, Training und Technik. Und dann: Erfahrung, Erfahrung, Erfahrung.

 

Was ist das übergeordnete Ziel der Endodontologie?

Oberstes Ziel der Endodontologie ist der Erhalt Ihrer Zähne. Und bei einer guten Wurzelkanalbehandlung ist die Erfolgsquote sehr hoch. Viele Zähne halten danach ein Leben lang. Der Ersatz von verloren gegangenen Zähnen durch Brücken, Prothesen oder Implantate ist hingegen meist zeitintensiver, teurer und mit einem größeren Eingriff verbunden.

Für viele Patienten ist eine Zahnwurzelbehandlung eine Horrorvorstellung. Wie läuft eine solche Behandlung bei Ihnen in der Praxis ab?

Zunächst einmal wird der Patient über den Eingriff aufgeklärt. Dabei werden auch Ängste und eventuelle Missverständnisse angesprochen. Danach werden die Wurzelkanäle zugänglich gemacht und mit hochelastischen Mikrofeilen aufbereitet, um Bakterien und erkranktes Gewebe zu entfernen. Im Anschluss an die Reinigung wird das Kanalsystem dann mit einer speziellen Mischung aus einer Art Naturgummi und adhäsivem Zement optimal verschlossen. Im Normalfall wird der Patient für diese Behandlung lediglich leicht sediert, beispielsweise mit Lachgas. Dadurch bleibt nicht nur der Kontakt zwischen Patient und behandelndem Arzt erhalten, der Patient kann danach in der Regel auch gleich wieder aufstehen und beispielsweise Auto fahren.

Wann gelangt selbst die Endodontologie an ihre Grenzen?

Für eine optimale endodontologische Behandlung sind in jedem Fall eine Spezialausbildung und viel Erfahrung notwendig – und darüber hinaus eine besondere Technologie, um die haarfeinen Kanäle im Zahninneren darstellen und bearbeiten zu können. Dennoch sind jeder medizinischen Therapie irgendwann Grenzen gesetzt. So kann es in komplexen Fällen unmöglich sein, das Kanalsystem vollständig zu reinigen. Manchmal muss daher zur Unterstützung ein chirurgischer Eingriff vorgenommen werden, um den Zahn zu erhalten.

Die meisten Patienten haben einen Hauszahnarzt. Inwieweit arbeiten Sie zusammen?
Die Partnerschaft mit den Hauszahnärzten ist uns sehr wichtig. Die meisten Patienten kommen ohnehin aufgrund einer Überweisung zu uns. Außerdem führen wir bei ENDOPUR keine allgemein-zahnärztlichen Behandlungen durch. Daher kehren alle zugewiesenen Patienten nach Abschluss der endodontologischen Behandlung auch zu ihrem Hauszahnarzt zurück. Der erhält am Ende einer jeden Behandlung eine Dokumentation mit Abschlussbericht, sodass eine lückenlose Dokumentation gewährleistet ist.

 

 

 

 

 

 

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