Schlechte Wundheilung bei Diabetes

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Schlechte Wundheilung bei Diabetes

Über 4 Millionen Menschen in Deutschland  leiden an chronischen Wunden und sind deshalb in Behandlung. Ursache für eine beeinträchtigte Wundheilung können Erkrankungen wie Diabetes mellitus und damit einhergehende Durchblutungsstörungen sein.

 

Allgemein wird eine Wunde als chronisch bezeichnet, wenn sie innerhalb von acht Wochen nicht abgeheilt ist und die Behandlung der Wunde auch eine Therapie der zugrunde liegenden Erkrankung erfordert. Grund hierfür kann Diabetes mellitus sein, denn die Stoffwechselkrankheit führt zu einer zunehmenden Durchblutungsstörung. Chronische Wunden entwickeln sich bei Diabetikern häufig am Fuß oder Unterschenkel.

 

Bei den betroffenen Patienten kommt als maßgebliches Problem die oft massiv eingeschränkte Lebensqualität aufgrund chronischer Wunden hinzu. Ein weiteres Problem ist, dass diese Wunden oft an der Fußsohle entstehen können, wo sie zunächst unentdeckt bleiben, da Diabetes auch die Nerven schädigt und Betroffene deshalb die offene Stellen gar nicht spüren. Infolge kann sich die Wunde infizieren und tiefe Ulzerationen verursachen.

 

Die Versorgung chronischer Wunden

In diesen Fällen ist eine professionelle Wundberatung und -pflege unbedingt erforderlich, um schwerwiegende Komplikationen zu verhindern. Die Wundpflege erfolgt zunächst mit den konventionellen Maßnahmen der Wundtherapie wie Wundreinigung, Dekontamination und Wundauflagen mit dem Ziel des Wundverschlusses. Die Wunde muss im weiteren Verlauf regelmäßig kontrolliert werden.

 

Prävention

Um eine normale Wundheilung bei Diabetes zu gewährleisten, ist eine korrekte Einstellung des Blutzuckers wichtig. Auch die regelmäßige Fußpflege trägt wesentlich dazu bei, chronischen Wunden vorzubeugen.

 

 

 

 

 

 

 

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