Kleine Vitaminkunde: Vitamin A

 

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Kleine Vitaminkunde: Vitamin A

Vitamin A ist an vielen lebenswichtigen Prozessen beteiligt. Der Bedarf kann in der Regel bereits durch herkömmliche Lebensmittel gedeckt werden. Doch Vorsicht: Eine Überdosierung kann schädlich sein.

 

Der Begriff Vitamin A beschreibt eine ganze Gruppe von Verbindungen, die ähnlich wirken. Hierzu gehören beispielsweise auch die Provitamine, dessen bekanntester Vertreter das Beta-Carotin ist. Wichtig ist diese Gruppe für das Zellwachstum, ein leistungsfähiges Immunsystem, gesunde Haut und Schleimhäute sowie die Sehkraft.

 

Die Dosis ist entscheidend

Da der Vitamingehalt von Speisen natürlichen Schwankungen unterliegt und auch Zubereitung und Resorption eine Rolle spielen, kann die Einhaltung der empfohlenen Tagesdosis von 0,85 Milligramm für Männer und 0,7 Milligramm für Frauen schwierig sein. Ein wichtiger Richtwert ist sie dennoch, denn eine Überdosierung kann z.B. zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Sehstörungen, langfristig sogar zu Gelbsucht, Haarausfall sowie Gelenk- und Muskelschmerzen führen. Vor Einnahme entsprechender Nahrungsergänzungsmittel sollte daher ärztlicher Rat eingeholt werden.  Das gilt insbesondere für Schwangere, da eine Überversorgung das Ungeborene schädigen kann.

 

Einfache Zutaten decken den Bedarf

Liegt keine spezielle Vorerkrankung vor, kann der Bedarf an Vitamin A problemlos durch einen variantenreichen Speiseplan gedeckt werden. So ist es beispielsweise in Gemüse wie Mohrrüben und Spinat, Obstsorten wie Aprikosen und Mango und in Leber, Eiern und Milchprodukten enthalten. Gerade vegetarische oder vegane Speisen kann man mit etwas Fett kombinieren, da der Organismus das Beta-Carotin dadurch leichter aufnehmen kann. Ein Schuss Olivenöl ist dafür schon ausreichend – und außerdem lecker.

 

 

 

 

 

 

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