Rohmilch kann vor Asthma schützen

 

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Rohmilch kann vor Asthma schützen

Österreichische Forscher bestätigen in Zusammenarbeit mit der Uni München frühere Untersuchungen, die besagen, dass Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, ein geringeres Risiko für Allergie, Neurodermitis oder Asthma haben. Das soll der Stallluft und dem Konsum von Rohmilch zu verdanken sein.

 

Schnell mal beim Spielen im Stall ein Glas Milch von der Kuh zapfen oder sich heimlich einen Strahl warme Milch in den Mund spritzen – für Bauernkinder war das früher normal. Die positiven Effekte von Milch für das Wachstum der Knochen und die Gesundheit von Kindern ist schon lange bekannt. Allerdings ist die Milch heute nicht mehr das unverarbeitete Originalprodukt, sondern ein hochindustrialisiertes Lebensmittel, das etliche technische Produktionsschritte durchläuft, bevor es im Glas landet. Bei jedem Verarbeitungsschritt gehen dabei wertvolle Inhaltsstoffe verloren, insbesondere Omega-3-Fettsäuren. Gerade die sind aber – so die Forscher – in der Rohmilch für die Schutzwirkung gegen Asthma verantwortlich. Dass die Forscher dennoch nicht zum Rohmilchverzehr raten, hängt mit gefährlichen Mikroorganismen zusammen, welche die Milch eventuell verunreinigen könnten.

 

Da die Milch von Kühen, die weiden dürfen und ausschließlich artgerecht mit Heu ernährt werden, mehr Omega-3-Fettsäuren enthält und ein günstigeres Omega-6-Verhältnis aufweist als die aus industrieller Massentierhaltung, sollte man bei der Milch immer zu Produkten aus kontrolliert-biologischem Anbau greifen. Das schützt Mensch und Tier.

 

 

 

 

 

 

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