Rücken trifft Garten

 

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Rücken trifft Garten

Gartenarbeit sorgt für Bewegung, jedoch können durch die oft unbequeme und gebückte Haltung, z.B. beim Unkrautjäten, Rückenschmerzen entstehen und die Gelenke belastet werden. So ist eine dauerhaft gekrümmte Position eine der Hauptursachen für Rückenbeschwerden.

 

Mit ergonomischen Geräten, die Bücken ersparen, und der richtigen Haltung kann man diesen Beschwerden vorbeugen. Gartenarbeit bereitet vielen Menschen große Freude, das Umgraben eines Beetes in gebückter Haltung oder Äste-Schneiden kann aber auch schwere körperliche Arbeit bedeuten. „Garteln“ ist also durchaus „Knochenarbeit“ und kann den Rücken und die Gelenke stark belasten. Wer den Rücken und seine Gelenke, insbesondere die Kniegelenke, bei der Gartenarbeit nicht unnötig belasten möchte, sollte auf richtiges Werkzeug achten und Gartengeräte benutzen, die ergonomisch gestaltet sind. So erleichtern Heckenscheren mit einem geringen Gewicht, die wechselnde Haltepositionen ermöglichen und in jeder Position leicht bedienbar sind, die Arbeit und schonen gleichzeitig Rücken und Gelenke. Auch weiche Unterlagen und Hocker helfen, die (Knie-) Gelenke und den Rücken zu entlasten. Ebenso sorgen Hochbeete und z.B. ein Unkrautstecher mit einem langen Stiel,

der eine aufrechte Körperhaltung ermöglicht, für eine rückenschonende Arbeitshaltung sowie für die Entlastung der Schulter- und Rückenmuskulatur.

 

Tipps für rücken- und kniegerechte Gartenarbeit

✱ Gerade zu Beginn der Saison sollte man seine Kräfte schonen und es nicht übertreiben. Durch Pausen können sich Muskeln und Gelenke regenerieren.

✱ Erde oder Grünschnitt sollten besser mit einer Schubkarre statt im Eimer transportiert werden.

✱ Beim Bücken empfiehlt es sich, in die Knie zu gehen und den Rücken gerade zu halten.

 

 

 

 

 

 

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