Vorsorgeuntersuchung so wichtig wie eh und je!

 

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Auch in Pandemiezeiten:

Vorsorgeuntersuchung so wichtig wie eh und je!

Seit Beginn der Corona-Pandemie zeigen unterschiedliche Studien ein einheitliches und leider zudem nicht unbedrohliches Bild: Vor allem aus Angst vor einer möglichen Infektion mit dem SARS-COV-2-Virus meiden immer mehr Menschen den Gang in die Arztpraxis.

 

Dies war auch das Ergebnis der Befragungswelle des großen COVID-19 Snapshot Monitorings (COSMO) der Universität Erfurt, die 2020 stattgefunden hat und an der unter anderem die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) als Partnerin beteiligt war. Seitdem hat sich leider nicht viel geändert. Das führt nicht nur dazu, dass viele Erkrankungen derzeit gar nicht behandelt werden. Auch und insbesondere die Inanspruchnahme von Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen hat rapide abgenommen. Das macht die Pandemie unter dem Strich noch ein Stück gefährlicher.

 

Früherkennung rettet Leben

Denn gerade diese frühen Untersuchungen von nach ihrer eigenen Meinung völlig Gesunden haben dazu beigetragen, gefährlichen Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Bluthochdruck usw. viel von ihrem Schrecken zu nehmen. Insbesondere bei diesen gilt nämlich die alte Volksweisheit, dass erkannte Gefahr oft nur noch halbe Gefahr bedeutet. Anders ausgedrückt: Je früher derartige Erkrankungen entdeckt werden, umso besser sind sie therapierbar.

Auch deshalb starten Präventionsmediziner eindringliche Appelle an die Bevölkerung und Krankenkassen werden ebenfalls nicht müde, ihre Versicherten dazu aufzurufen, verschobene Vorsorgeuntersuchungen so bald wie möglich nachzuholen. Dies gilt natürlich auch für Impfungen, die nach einer bestimmten Zeit aufgefrischt werden müssen, um weiter wirksam zu sein.

Und dazu gehören neben den Krebsvorsorgeuntersuchungen oder dem sogenannten Gesundheits-Check-up natürlich auch die regelmäßigen Prophylaxe-Untersuchungen beim Zahnarzt. Von hoher Bedeutung sind zudem die U-Untersuchungen und Schutzimpfungen für die Kleinsten. Denn auch und besonders bei ihnen ist es sehr wichtig, Fehlentwicklungen möglichst früh zu erkennen und so Gesundheitsstörungen zu vermeiden, die die Kinder ansonsten ihr ganzes Leben hindurch begleiten könnten.

 

Impfen nützt, weil Impfen schützt

Für fast panische Angst vor den Arztpraxen besteht nach Überzeugung der Experten übrigens auch kein Grund. Denn gerade die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte haben dort verbindliche Hygienestandards entwickelt, die ihren Patienten größtmögliche Sicherheit bieten. Eine davon ist beispielsweise die Bitte an Menschen mit Erkältungssymptomen, zunächst erst den telefonischen Kontakt mit dem Arzt zu suchen.

Dennoch gilt natürlich auch hier, dass erst die vollständige Impfung den optimalen Schutz gegen eine Infektion mit dem Coronavirus bietet. Sie hat daher für alle, die auf ihre Gesundheit achten möchten, oberste Priorität. Und weil die in Deutschland zugelassenen Impfungen auch gegen die aktuell grassierenden Virusvarianten schützen, steht der baldigen Rückkehr zum ansonsten gewohnten gesundheitsbewussten Verhalten dann auch noch weniger im Wege.

 

 

 

 

 

 

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