Grippeimpfung bei Diabetes

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Grippeimpfung bei Diabetes

Menschen mit Diabetes sind anfälliger  für Infektionen, da ihr Immunsystem aufgrund ihrer chronischen Stoffwechselkrankheit geschwächt ist. Sie erkranken daher leichter an Influenza (Grippe).  Deshalb wird für sie im Herbst die Grippeschutzimpfung als wichtige präventive Maßnahme empfohlen.

 

Das Risiko für Diabetikerinnen und Diabetiker, an Influenza zu erkranken und damit einhergehende Komplikationen zu entwickeln, ist insbesondere dann erhöht, wenn ihr Blutzuckerspiegel schlecht eingestellt ist: Je schlechter der Stoffwechsel eingestellt ist, desto schwächer ist die körpereigene Infektabwehr. Eine Grippeerkrankung verläuft bei Diabetespatient:innen noch schwerwiegender als bei stoffwechselgesunden Menschen. Für Diabetiker:innen mit einer Influenzaerkrankung ist es sehr schwierig, den Blutzuckerspiegel unter Kontrolle zu halten, was z.T. lebensbedrohliche Komplikationen aufgrund Unter- oder Überzucker verursachen kann. Neben schwankenden Blutzuckerspiegeln besteht bei einer Influenzavirus-Infektion zudem die Gefahr schwerer Komplikationen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Lungenentzündung.

 

Vorbeugende Maßnahmen: Impfung und Hygiene

Die wichtigste Präventionsmaßnahme ist die Impfung, die vorzugsweise im Oktober und November durchgeführt wird, bevor im Dezember, meist erst im Januar, die Influenzasaison startet. Es hat sich gezeigt, dass geimpfte Typ-2-Diabetiker deutlich seltener ins Krankenhaus müssen und zudem auch ein geringeres Sterberisiko haben.  Außerdem sollten die gängigen Hygiene- und Verhaltensregeln eingehalten werden: Mund-Nasen-Schutz, Händewaschen, Niesen und Husten in die Armbeuge sowie bei Grippesymptomen zu Hause bleiben.

 

Covid-19

Diabetes-Patienten sollten sich auch gegen COVID-19 impfen lassen, da sie wegen des generell erhöhten Risikos für Infektionen ebenso schwerer an Corona erkranken können.

 

 

 

 

 

 

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