Ohren auf beim Spielzeugkauf

 

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Ohren auf beim Spielzeugkauf

Weihnachtsgeschenke für Kinder sollen für Spielspaß sorgen und Freude machen. Aber nicht alles, was auf den Wunschzetteln steht und im Handel angeboten wird, erfüllt auch die Ansprüche an Sicherheit und Gesundheit der Kleinen.

 

Deshalb sollte außer Herkunft, Verarbeitung und Materialzusammensetzung auch die Geräuschentwicklung eine entscheidende Rolle spielen. Denn Rasseln, Musikinstrumente, Spielcomputer und selbst harmlos erscheinende Spieluhren können schnell Lautstärken von bis zu 100 Dezibel erreichen und damit das junge Gehör gefährden.

Verbraucherschützer raten daher, Spielzeuge vor dem Kauf selbst zu prüfen und auszuprobieren oder sich vorführen zu lassen. Denn was für Erwachsene zu laut ist, ist es für Kinderohren erst recht, da sie durch ihr geringeres Gehörgangsvolumen erheblich lautere Höreindrücke aufnehmen.

 

Der Schutz des kindlichen Gehörs ist auch deshalb so wichtig, weil frühkindliche Hörschäden, ob angeboren oder durch äußerliche Einwirkungen verursacht, den Spracherwerb und damit die gesamte Entwicklung der Kinder beeinträchtigen. Insbesondere Kleinkinder können sich oft aus eigener Kraft noch nicht dem Lärm entziehen oder sich dazu mitteilen. Auch bei Kindergarten- und Schulkindern bleiben Hörschwächen nicht folgenlos: Schlechtere Lernleistungen und Konzentrationsstörungen können daraus resultieren. Umsicht, Vorsorge und Schutz durch die Erwachsenen sind daher von allergrößter Bedeutung.

 

 

 

 

 

 

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