Winterspass mal anders

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Winterspass mal anders

Optimisten könnten meinen, wir wissen mittlerweile, was wir tun. Pessimisten wähnen sich hingegen noch immer in einem gesellschaftlichen Blindflug. Fakt ist: Nach dem vergangenen Jahr wird auch der Winter 2021 unter einem besonderen Stern stehen – aber leider nicht dem Weihnachtsstern, sondern dem Corona-Stern. Den Winter genießen können und sollten wir aber trotzdem!

 

Häufig verbringen wir die Winterzeit in gemütlich geheizten Innenräumen. Aber wir sollten auch regelmäßig Zeit an der frischen Luft verbringen. Perfekte Möglichkeiten hierfür sind der Winterspaziergang, am besten gepaart mit dem Bau eines stattlichen Schneemanns oder zumindest eines Schneeengels, oder auch ein Ausflug in den Wildpark, wo wir Elefanten oder Kamelen dabei zusehen können, wie sie die Nadeln vom ehemaligen Weihnachtsbaum zupfen. Übrigens: Selbst das Schneeschaufeln kann mit der richtigen Motivation enormen Spaß machen, vor allem dann, wenn Groß und Klein zusammenarbeiten und sich danach an einem heißen Früchtetee wärmen können.

 

Wintersport vor der Haustür

Wenn man nicht gerade eine Wintersporthalle um die Ecke hat, sind die typischen Wintersportarten natürlich immer von der ausreichenden Schneemenge abhängig. Liegt dann aber erst die weiße Pracht, steht dem Ausflug auf den Rodelhügel oder die Skipiste nichts mehr im Wege. Mindestens ebenso witterungsabhängig ist das Eislaufen. Das kann man aber auch ideal in einer Eishalle machen, wenn man der Eisdecke auf dem Haussee noch nicht ganz traut. Dann ist man zwar nicht ganz an der frischen Luft, der Organismus wird es einem aber trotzdem danken. Im Übrigen sind die großen Wintersporthallen zwar Spaßgaranten, in Sachen Umweltbilanz bieten sie allerdings keinen Anlass zum Lachen.

 

Geplante Verrücktheiten

Ganz allgemein ist dieser Winter vielleicht auch genau der richtige Zeitpunkt, um mal etwas Neues auszuprobieren. Wie wäre es denn zum Beispiel mit einer Schnupperstunde im Sportverein? In vielen Vereinen werden regelmäßig Probestunden angeboten, zum Beispiel für Squash, Handball oder Tanzen. Vielleicht entdecken Sie ja dort sogar Ihr neues Lieblingshobby?

Eine weitere Aktivität, die einen Riesenspaß macht, aber vielleicht auch einen Hauch Verrücktheit erfordert, ist das Wintergrillen. Nun gibt es zwar die Profis, die zwischen Weihnachten und Neujahr ab- und in der ersten Januarwoche wieder angrillen. Statistisch stehen die Chancen aber nicht schlecht, dass Sie nicht zu diesen Enthusiasten gehören. Ausprobieren sollten Sie es vielleicht aber trotzdem einmal, vielleicht ja sogar an den Weihnachtsfeiertagen?

Zu guter Letzt könnten Sie die dunkle Jahreszeit auch zum Sterneschauen nutzen. Schließlich haben vor allem die Kleinsten im Sommer, wenn es erst spät dunkel wird, kaum die Möglichkeit, einmal Sternbilder zu sehen. Und wer weiß: Vielleicht stellen Ihre Kinder Ihnen ja Fragen, auf die Sie die Antworten erst einmal selbst heraussuchen müssen. So lernen wir Erwachsenen dann auch wieder einmal von den Kleinsten.

 

Unterhaltung für die Kleinsten

Überhaupt: Wer die Kleinsten bei der Freizeitplanung nicht berücksichtigt, wird wohl kaum die Gelegenheit haben, sich zu amüsieren. Doch zum Glück gibt es so manches, was garantiert ein Lächeln ins Kindergesicht zaubert. Einer der absoluten Favoriten ist natürlich das Keksebacken. Dabei kann man nicht nur kreativ sein, man muss auch Hand in Hand arbeiten und kann so die Beziehung zueinander festigen. Allerdings müssen Sie vielleicht ein Auge zudrücken, wenn ganz plötzlich ein kleiner Batzen Keksteig spurlos verschwindet …

Neben dem Backen ist das Basteln eine der beliebtesten Beschäftigungen zur Winterzeit. Eigentlich kein Wunder, denn zu keiner anderen Jahreszeit finden die selbstgebastelten Schmuckstücke schneller einen Platz als um die Weihnachtszeit. Wer früh beginnt, könnte zum Beispiel einen Adventskalender basteln. Einer der größten Vorteile hierbei: Je nach Alter lernen die Kinder spielerisch die Zahlen, zumindest die von 1 bis 24.

Auch Kerzengießen macht nicht nur Spaß, sondern bietet gleichzeitig die Möglichkeit, individuelle Weihnachtsgeschenke für die Liebsten herzustellen. Wegen des heißen Wachses ist das aber nur für etwas ältere Kinder geeignet. Und wenn all das nicht ankommt, dann vielleicht dieses eine Brettspiel, das Sie noch nie ausprobiert haben. Ach, das haben Sie zum letzten Weihnachtsfest bekommen? Na, dann wird es aber auch langsam Zeit …

 

 

 

 

 

 

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