Frühlingserwachen für Haut und Haare

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Frühlingserwachen für Haut und Haare

Die Sonne bringt es an den Tag – wie es so schön heißt. Im Frühling zeigt der Blick in den Spiegel oft ein blasses, wintermüdes Gesicht, glanzloses Haar und trockene Körperhaut. Zeit, die alte Hülle abzustreifen und Haut und Haaren eine belebende Frühjahrskur zu gönnen.

Ein Peeling ist der Frühjahrsputz für die Haut. Es entfernt abgestorbene Hautzellen und regt die Durchblutung an. So wird das Hautbild verfeinert und sieht gleich viel frischer und glatter aus. Weil ein Peeling eine Tiefenreinigung für die Haut ist, kann sie die anschließend aufgetragenen Pflegeprodukte besser aufnehmen. Peelings müssen auf den Hauttyp abgestimmt werden und man darf es nicht übertreiben, um Hautreizungen zu vermeiden.

Peelings gibt es sowohl für das Gesicht als auch für den Körper. Mechanische Peelings enthalten kleine Schleifpartikel. Durch sanftes Einmassieren entfernen sie abgestorbene Hautzellen. Enzympeelings lösen Verhornungen oder abgestorbene Partikel durch Enzymaktivität. Anders als beim mechanischen Peeling entfällt hier die Reibung und damit auch die potenzielle Gefahr, die Haut zu reizen. Damit sind sie für empfindliche Haut besser geeignet, ebenso bei unreiner Haut.

 

Nach der Reinigung – Pflege

Die anschließende Hautpflege richtet sich ebenfalls nach dem Hauttyp. Während bei normaler und fettiger Haut jetzt auf leichtere Pflegeprodukten umgestellt werden kann, sind bei trockener Haut auch im Frühling reichhaltige Gesichts- und Körperpflegecremes nötig. Pflegekonzentrate und Gesichtsmasken können der Haut zusätzlich Feuchtigkeit spenden. So gut die warmen Sonnenstrahlen sich auch anfühlen, es ist Vorsicht geboten. Die sonnenentwöhnte Winterhaut muss vor der UV-Strahlung geschützt werden. An sonnigen Tagen ist ein Sonnenschutz unverzichtbar. Vergessen Sie auch die Lippen nicht. Sie trocknen besonders leicht aus, da sie keine Talgdrüsen besitzen. Greifen Sie zu Lippenpflege mit UV-Filter. 

 

Kopfhaut beleben

Ein fettiger Haaransatz schon kurz nach der Wäsche, sprödes, brüchiges oder strähniges Haar oder verstärkter Haarausfall – man merkt dem Haar den Winterstress deutlich an. Doch denken wir meistens zuerst an seine Wäsche, seltener an seine Basis, die Kopfhaut. Sie reagiert im Frühling häufig gereizt.

Wenn sich mehr Haare als sonst verabschieden und das Haar trocken und stumpf ist, könnte ein Kopfhautpeeling helfen. Das Peelen der Kopfhaut beugt Schuppen vor und entfernt daneben Rückstände von Styling-Produkten oder silikonhaltigen Shampoos. Bei Schuppenflechte oder Neurodermitis sind Kopfhautpeelings jedoch nicht empfehlenswert, weil sie zusätzlich reizen können.

 

Strapaziertes Haar sanft pflegen

Grundsätzlich sollten Haare mit milden Shampoos gewaschen werden, die weder Haar noch Kopfhaut auslaugen. Shampoos für strapaziertes Haar glätten das Haar mit pflegenden Zusatzstoffen, die möglichst natürlichen Ursprungs sein sollten. Sie legen sich um das Haar, glätten seine Schichten und machen es leichter kämmbar.

So wird die mechanische Belastung durch Kamm und Bürste gemindert. Zudem ist im Frühling nach jeder Haarwäsche eine Spülung empfehlenswert und mindestens alle 2 Wochen eine Haarkur. Für längeres Haar mit splissigen Spitzen gibt es spezielle Masken und Seren, die direkt an den Haarspitzen aufgetragen und einmassiert werden.

 

Hitze vermeiden

Mit den ansteigenden Temperaturen ist es auch wieder möglich, das Haar an der Luft trocknen zu lassen. Föhnhitze belastet die Haare, trocknet sie aus und stresst sie zusätzlich. Gleiches gilt beim Waschen: Das Wasser sollte warm, aber nicht zu heiß sein. Rubbeln Sie Ihre Haare nach dem Waschen nicht trocken, sondern schlagen Sie sie einfach in ein Handtuch ein. Ebenso wie die Haut muss auch das Haar vor der langsam zunehmenden UV-Strahlung geschützt werden. Dafür gibt es Shampoos und Conditioner mit speziellem UV-Schutz.

Und noch ein Tipp: Achten Sie auf eine vitamin- und mineralstoffreiche Nahrung, mit viel frischem Obst und Gemüse. So pflegen Sie Haut und Haare zusätzlich von innen – ohne großen Aufwand.

 

 

 

 

 

 

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