Vorsorgemuffel Mann – ein Dauerthema

 

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Vorsorgemuffel Mann – ein Dauerthema

Männer gehen seltener zu Vorsorgeuntersuchungen als Frauen. Gründe hierfür gibt es zuhauf. Einer der wichtigsten dürfte aber die bewusste Vermeidung sein.

 

Etliche Forschungsarbeiten haben sich bereits mit dem Phänomen „Vorsorgemuffel Mann“ befasst. Ein Grund, warum Männer empfohlene Vorsorgeuntersuchungen seltener wahrnehmen, dürfte eine gewisse Trägheit sein – in Verbindung mit der Tatsache, dass Männer den regelmäßigen Gang zum Arzt auch gar nicht gewohnt sind. Denn anders als Frauen suchen Männer insbesondere in jüngeren Jahren den Arzt lediglich im Krankheitsfall auf, nicht aber für Routinekontrollen.

 

Regelmäßige Kontrollen retten Leben

Dabei sind Vorsorgeuntersuchungen extrem wichtig! Insbesondere Erkrankungen von Prostata, Darm, Herz und Kreislauf können dadurch frühzeitig erkannt und häufig erfolgreich therapiert werden. Sprechen Sie hierzu einfach Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin an. Grundsätzlich gilt, dass ab dem 45. Lebensjahr regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wahrgenommen werden sollten, die insbesondere auf die Krebsprävention abzielen.

 

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Gerade während der letzten Monate, als die Arztpraxen und Kliniken wegen des Coronavirus extrem hohen Belastungen ausgesetzt waren, haben viele Männer auf fällige Vorsorgeuntersuchungen verzichtet. Mediziner warnen, dass sich das rächen könnte, und rufen dazu auf, verschobene Termine baldmöglichst wahrzunehmen.

 

 

 

 

 

 

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