Was ist ein Knalltrauma?

 

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Was ist ein Knalltrauma?

Warum ist es gut, dass wir beim Urknall nicht zugegen waren? Weil wir uns sonst wahrscheinlich ein gehöriges Knalltrauma eingehandelt hätten. Na gut, wissenschaftlich haltbar ist dieser eher humoristische Gedanke nicht. Fakt ist aber, dass ein Knalltrauma vielen Menschen sehr zu schaffen macht.

 

Ein Knalltrauma entsteht durch ein plötzliches, sehr lautes Geräusch, das den sogenannten Schalldruck auf das Ohr stark erhöht und Nervenzellen im Innenohr zerstört. Ereignisse, die einen solchen Schalldruck verursachen können, sind zum Beispiel das Abbrennen von Feuerwerkskörpern, ein naher Blitzeinschlag oder auch ein auslösender Airbag.

 

Achten Sie auf Symptome

Häufiges Symptom eines Knalltraumas ist ein Druckempfinden im Ohr, das Betroffene als ein Gefühl beschreiben, als hätten sie Watte im Ohr. Zusätzlich kann ein Knalltrauma auch einen Tinnitus sowie Schwindel, Schwerhörigkeit oder aber auch eine Geräuschüberempfindlichkeit hervorrufen. Halten diese Symptome länger als ein paar Stunden an, sollten Sie eine Hals-Nasen-Ohren-Praxis aufsuchen.

 

Rechtzeitig Behandlung beginnen

Die Behandlung eines Knalltraumas hängt von dessen Schwere ab. Zunächst wird versucht, mithilfe von Infusionen die Durchblutung des Innenohrs zu fördern. Aufwendiger, aber hierfür ebenso geeignet ist eine Sauerstofftherapie. Rechtzeitig behandelt, sollte sich nach ungefähr sechs Wochen eine deutliche Besserung einstellen. Ist dies nicht der Fall, können Betroffene ein Hörgerät nutzen, um wieder uneingeschränkt am Alltag teilhaben zu können.

 

 

 

 

 

 

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