Wenn die Haut „irritiert“ ist

 

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Wenn die Haut „irritiert“ ist

Rund zwei Quadratmeter nimmt unsere schützende Oberfläche ein. Das ist eine recht große Fläche, die vielen äußeren Einflüssen ausgesetzt ist. Kontaktekzeme, Allergien, Neurodermitis oder Schuppenflechte gehören zu den Erkrankungen, die die Haut betreffen können.

 

Unsere Haut kann auf bestimmte, hautschädigende Stoffe reagieren. Bei einer Allergie reagiert sie auch auf eigentlich harmlose Stoffe. Beide führen zu Hautrötungen, Bläschen, oft verbunden mit Juckreiz. Oft verläuft der Erstkontakt mit einem Allergen (=allergieauslösender Stoff) unauffällig. Die Reaktion setzt dann bei wiederholtem Kontakt ein, manchmal reagiert die Haut auch erst nach Jahren auf Substanzen, die sie bis dahin problemlos vertragen hat. Eine Allergie kann lokal begrenzt auftreten oder sich über den ganzen Körper ausbreiten. Wer weiß, auf welche Stoffe seine Haut reagiert kann sie meiden, beispielsweise durch das Tragen von Handschuhen oder durch den Wechsel zu anderen Produkten. Wenn unklar ist woher die Beschwerden kommen, kann der Allergologe eventuell mit einem Test die Ursache ermitteln.

 

Ein kritischer Blick auf die Lebensgewohnheiten ist gefragt

Wer an einer Hauterkrankung leidet, sollte jedoch nicht nur nach dem besten Medikament suchen, sondern auch einen kritischen Blick auf seine Lebensgewohnheiten werfen. Ob und wie intensiv die Beschwerden auftreten, hängt oft auch mit der Psyche zusammen. Etwas mehr Ruhe im Leben, beruhigt auch oft die Haut.

 

 

 

 

 

 

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