100 Jahre Insulintherapie

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100 Jahre Insulintherapie – einer der größten Erfolge der Medizingeschichte

Genauer gesagt sind es sogar schon 101 Jahre – denn es war der 27. Juli 1921, der als ein Meilenstein in die Medizingeschichte eingegangen ist: Den Wissenschaftlern Frederick Banting und Charles Best gelang an diesem Tag erstmals die Isolierung von Insulin.

 

Dem Hormon, das insbesondere zur Regulierung des Blutzuckerspiegels erforderlich ist – aus der Bauchspeicheldrüse von Hunden. Dies war der Grundstein für die Behandlung von Diabetes mellitus – die Zuckerkrankheit wurde damit endlich beherrschbar. Bereits im Januar 1922 erhielt der 14-jährige Kanadier Leonard Thompson als erster Mensch Insulininjektionen. Der Zustand des todkranken Jungen, bei dem zwei Jahre zuvor Diabetes diagnostiziert worden war, verbesserte sich dramatisch. Diabetes mellitus, eine bis dahin  tödliche Krankheit, konnte nun erfolgreich behandelt werden.

 

Fortschritte in der Diabetesforschung haben die Therapie revolutioniert

 

Seitdem wurden und werden die Therapien weiter optimiert. So kam z.B. 1969 das erste transportable Blutzuckermessgerät auf den Markt. 1978 wurde die erste Insulinpumpe entwickelt und 1982 wurde gentechnisch hergestelltes Humaninsulin zugelassen.

Heute gibt es  verschiedene Arten des Insulins sowie moderne Insulinpumpen. Erforscht werden u. a. Basalinsuline, die nur einmal wöchentlich injiziert werden müssen, sowie oral einzunehmende Insulinkapseln.

 

Dank der heutigen und künftigen Errungenschaften hat sich das Leben von Diabetikern in den vergangenen 100 Jahren somit deutlich verbessert, sodass sie ein weitgehend normales Leben führen können.

 

 

 

 

 

 

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