Mit Hausapotheke und Hausmitteln für ihr Immunsystem!

 

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Mit Hausapotheke und Hausmitteln für ihr Immunsystem!

Unser Immunsystem kann einiges wegstecken. Manchmal ist es aber trotzdem gut, wenn man ihm gezielt auf die Sprünge helfen kann – entweder mit Hausmitteln oder der Hausapotheke.

 

Im Alltag kommt es immer wieder zu kleineren Infekten oder Verletzungen, die zu Hause versorgt werden können oder eine Erstversorgung in den eigenen vier Wänden notwendig machen. Genau hierfür gibt es die Hausapotheke. Bei vielen Menschen hängt sie in Form eines Medikamentenschränkchens im Bad oder in der Küche.

 

Aber gut hängt sie da nicht, denn Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit können dafür sorgen, dass Medikamente verderben, wirkungslos werden oder gar schädliche Abbauprodukte bilden. Nur: Wo soll man sie denn dann aufbewahren? Empfehlenswert wäre zum Beispiel eine Abstellkammer oder das Schlafzimmer, wo es möglichst dunkel, kühl und trocken ist – und neugierige Kinderhände sie nicht erreichen können!

 

Was gehört in die Hausapotheke?

Eine gute Hausapotheke enthält immer eine Mischung verschiedener Dinge. Zum einen sollte Verbandsmaterial vorhanden sein, also Verbandpäckchen, Kompressen, Mullbinden, große und kleine Pflaster. Außerdem gehören auch einige Hilfsmittel hinein, beispielsweise ein Fieberthermometer, eine Pinzette, eine Zeckenzange, eine Schere, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel. Komplettiert wird diese Grundausstattung durch Schmerzmittel, Mittel gegen Durchfall und Verstopfung und Erkältungsmittel.

 

Vollständige Listen für den Inhalt der Hausapotheke gibt es beispielsweise auf den Webseiten mancher Gesundheitsämter oder Krankenkassen. Allerdings ist immer Vorsicht bei der Haltbarkeit geboten, denn ähnlich wie Lebensmittel können auch Medikamente allmählich verderben. Überprüfen Sie daher regelmäßig den Inhalt Ihrer Hausapotheke auf Haltbarkeit – und sorgen Sie bei Bedarf rechtzeitig für Ersatz.

 

Hausmittel für das Immunsystem

Manche Beschwerden lassen sich schon durch ein gesundes Immunsystem abwenden. Hierfür ist wohl eine gesunde Ernährung am wichtigsten, d. h. ein ballaststoff- und vitaminreicher Speiseplan, auf dem sich reichlich Obst und Gemüse tummeln. Unter Umständen kann auch eine Supplementierung sinnvoll sein, zum Beispiel bei Verdauungsbeschwerden, die die Nährstoffaufnahme behindern.

 

Manche Nahrungsergänzungsmittel sind auch saisonal sinnvoll. Hier ganz vorne mit dabei: Vitamin D während der dunklen Wintermonate. Fragen Sie am besten einfach in der Apotheke oder in Ihrer Arztpraxis nach, welche Nahrungsergänzungsmittel für Sie persönlich nützlich sind.

 

Mit Entspannung gegen Stressbeschwerden

Nicht selten plagen uns nicht Viren oder Bakterien, sondern vielmehr purer Stress. Deshalb ist es auch sinnig, sich ab und zu aktiv zu entspannen. Eine Möglichkeit hierfür: ein warmes Entspannungsbad mit Kräutern.

 

Oder eine Wechseldusche, durch die der körpereigene Temperaturausgleich auf Touren gebracht wird. Wenn Sie stattdessen Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen haben, können Baldriantropfen oder spezielle Tees für Abhilfe sorgen.

 

Ein guter Ort für Listen

Die perfekte Ergänzung einer gut sortierten Hausapotheke ist eine Liste mit den wichtigsten Telefonnummern, zum Beispiel dem Notruf, dem Apothekennotdienst oder eventueller Pflegedienste. Auch eine Anleitung für Erste-Hilfe-Maßnahmen ist in der Hausapotheke ideal aufgehoben!

 

Probieren Sie einfach aus, was für Sie funktioniert, und sprechen Sie bei Fragen mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin bzw. Ihrer Apothekerin oder Ihrem Apotheker! 

 

 

 

 

 

 

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