Die Hausapotheke im Winter?

 

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Was gehört im Winter in die Hausapotheke?

Wenn Ihre Hausapotheke fit für den Winter ist, kommen auch Sie besser durch die kalte Jahreszeit. Deshalb lohnt jetzt ein prüfender Blick.

 

Winter ist Erkältungszeit. Deshalb ist es naheliegend, die Hausapotheke jetzt zusätzlich zu der ohnehin vorhandenen Ausstattung entsprechend aufzustocken. So haben Sie bei Husten, Schnupfen, Halsschmerzen oder Fieber gleich etwas griffbereit im Haus. Denn krank wird man ja oft am Wochenende oder am späten Abend. 

 

Was wird jetzt im Winter benötigt?

• Halstabletten gegen Heiserkeit und Halsschmerzen sollten im Herbst und Winter in keinem Apothekenschränkchen fehlen. Das raue, kratzige Halsgefühl lässt sich am besten durch das Befeuchten der Schleimhäute lindern. Das schützt zudem die gereizte Schleimhaut und unterstützt sie in ihrer Funktion. Salbeitees aus der Apotheke sind ebenfalls empfehlenswert, sie eignen sich zum Trinken, aber auch zum Gurgeln. 

 

• Weil Erkältungen oft in den Nasennebenhöhlen beginnen, wird die Nasenatmung häufig durch die anschwellende Nasenschleimhaut behindert. Das ist nachts besonders hinderlich, denn das Atmen mit geöffnetem Mund reizt die Rachenschleimhaut zusätzlich. Abschwellende Nasensprays schaffen Abhilfe. 

 

• Da abschwellende Nasensprays die Schleimhäute auf Dauer ebenfalls austrocknen, sollten Sie zusätzlich ein befeuchtendes Nasenspray verwenden. Abschwellende Nasensprays nicht länger als eine Woche benutzen. Oder zu einem Spray greifen, bei dem der Gewöhnungseffekt entfällt. Nasenspülungen, Nasensalben sowie Dampf-inhalationen dienen ebenfalls der Schleimhautbefeuchtung. Lassen Sie sich in der Apotheke beraten.

 

• Bei einer Erkältung brummt auch oft der Schädel und die Glieder schmerzen. Schmerzmittel,  die idealerweise auch fiebersenkend wirken, gehören deshalb auch in die Hausapotheke.

 

• Ob Sie Fieber haben oder nicht, lässt sich mit einem Fieberthermometer feststellen. Sollten Sie noch ein altes Modell mit Quecksilber besitzen, werfen Sie es keinesfalls in den Hausmüll, wenn Sie sich ein moderneres zulegen wollen, sondern bringen Sie es zum Entsorgen in die Apotheke. (Das gilt selbstverständlich auch für alle abgelaufenen Medikamente, die regelmäßig aussortiert werden sollten.)

 

• Bei festsitzendem Schleim schaffen (pflanzliche) Schleimlöser Abhilfe und sorgen dafür, dass der Schleim abfließt und sich nicht in den Nebenhöhlen als Bakteriennährboden festsetzt.

 

• Husten ist ein besonders anstrengender und unerfreulicher Begleiter einer Erkältung, auch hier sorgen (pflanzliche) Schleimlöser dafür, dass er gut abgehustet werden kann. Hustenpräparate, die das Abhusten fördern, gehören deshalb unbedingt in die Hausapotheke.

 

• Ebenso wie ein Hustenpräparat, das den Hustenreiz stillt, denn Reizhusten in der Nacht ist dem Genesungsschlaf und damit der Erholung nicht förderlich. Lassen Sie sich in der Apotheke beraten. Sie können zwischen Tabletten, Saft oder Tropfen wählen.

 

• In der Weihnachts- und Adventszeit sind Verdauungsprobleme keine Seltenheit. Im Winter gehören deshalb auch Medikamente gegen Sodbrennen, Völlegefühl und Blähungen in die Hausapotheke. Nach einer reichlichen Mahlzeit sind sie eine bessere Wahl als ein Verdauungsschnaps. Es gibt sie als Kautabletten oder in flüssiger Form.

 

Wir wünschen Ihnen, dass Sie fit durch den Winter kommen und gesund bleiben! Sollte das nicht immer gelingen, berät Sie Ihr Apotheker gerne! 

 

 

 

 

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