Ohren besser vor Lärm und Kälte schützen

 

 

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Ohren besser vor Lärm und Kälte schützen

Häufig vergessen wir, wie wichtig die Ohren für Orientierung, Kommunikation, Gesundheit und Wohlbefinden sind, weil sie im Normalfall reibungslos und weitgehend unbemerkt ihren Dienst tun. Als akustische Sensoren befinden sie sich an exponierter Stelle am Kopf und sind damit weitgehend ungeschützt Lärm, Kälte und anderen Einflüssen ausgesetzt.

 

Werden die Ohren durch zu große Schallpegel überstrapaziert, liefern sie am Ende nur noch ein dumpfes Hörerlebnis, länger anhaltendes Rauschen inklusive. Zwar wird sich das Gehör in den meisten Fällen wieder erholen, wenn ausreichende Ruhephasen gegeben sind, aber die Gefahren von Hörschäden, anhaltenden Ohrgeräuschen (Tinnitus) und Überempfindlichkeiten bei normalen Geräuschen (Hyperakusis) bleiben bestehen.

 

Kalte Ohren tun dagegen nicht nur weh, sie gefährden auch die Gesundheit. Denn die Haut an den Ohrmuscheln ist besonders dünn, es gibt kaum isolierende Fett- oder Muskelgewebe, sodass die filigranen Nervenbahnen im Gehörgang schnell unterkühlt werden können. Das Infektionsrisiko steigt dabei rapide. Betroffen ist nicht nur der Hörsinn, sondern das gesamte Wohlergehen.

 

Wer also möglichst lange gutes Hören genießen und im täglichen Leben und in Gesprächen alles mitbekommen und verstehen möchte, für den ist der Schutz der Ohren vor Lärmeinwirkung ein unbedingtes Muss. Aber auch vor Kälte und Nässe wollen die sensiblen Sinnesorgane bewahrt werden, damit am Ende nicht der gesamte Organismus von Infektionen und anderen Störungen in Mitleidenschaft gezogen wird.

 

 

 

 

 

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