Und wenn man es übertrieben hat?

Das Wetter ist angenehm, die Landschaft frühsommerlich grün. Also rein in die Sportklamotten und dann richtig durchstarten! Doch Fitness kommt nicht über Nacht, ein Muskelkater schon. Was tun, wenn man nach einer längeren Pause seinen Körper überlastet hat?

Es ist lobens- und empfehlenswert, sich nach dem Winter wieder mehr bewegen zu wollen. Gerade nach längeren Trainingspausen sollte der Einstieg gemächlich erfolgen. Denn abgesehen von den Muskeln müssen sich auch Bänder und Sehnen wieder auf eine höhere Belastung einstellen. Das Wichtigste beim Training sind die ausreichend langen Pausen zwischen den Trainingsintervallen. Und es ist ja nicht so, dass der Körper in dieser Zeit wieder nachlässt. Im Gegenteil, in den Pausen zwischen den Sporteinheiten, nehmen Kraft und Ausdauer zu. Ein oder zwei Tage dürfen dazwischen liegen.

Auf den Körper hören

Macht sich die Überlastung schon während des Sports bemerkbar, sollte man auf den Körper hören und sich erstmal etwas Ruhe gönnen. Also, hinsetzen oder hinlegen, um sich auszuruhen. Mindestens so lange, bis Atmung und Puls wieder im normalen Bereich sind. Wichtig: genug trinken, denn beim Sport geht Flüssigkeit verloren.

Wärme tut wohl

Muskelkater entsteht durch Mikroverletzungen der Muskelfasern und winzigen Entzündungen. Selbst Aufwärmen und Dehnen vor dem Sport sind keine Garantie dafür, dass kein Muskelkater entsteht. War es etwas zu viel, dann ist ein heißes Bad (mit durchblutungsfördernden Zusätzen) oder ein Saunabesuch muskelentspannend. Außerdem werden die Muskeln dadurch besser durchblutet.

Muskel gezerrt?

Krampfartige, ziehende Schmerzen, die beim Sport entstehen (oder durch eine ungünstige Bewegung) weisen auf eine Muskelzerrung hin. Am besten wird zunächst eine Pause eingelegt, um den betroffenen Muskel zu schonen.

Dann sollte die Stelle mit einer Eispackung oder einem kalten Umschlag etwa 20 Minuten gekühlt werden. Danach wird ein elastischer Verband zur Kompression angelegt. Und dann sollte die entsprechende Stelle hochgelagert werden. Sanfte Dehnübungen können ebenfalls dazu beitragen, dass es weniger schmerzt.

Massagen lockern Verspannungen

Massagen sind bei Verspannungen eine ideale Behandlungsmöglichkeit. Sie lockern nicht nur die Muskeln, sie fördern auch die Durchblutung, lindern Schmerzen und bauen Stress ab. Außerdem hilft eine Massage dem Körper bei der Regeneration.

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