Die Bedeutung von Chrom bei Diabetes

Chrom ist ein essenzielles Spurenelement, das viele Funktionen im menschlichen Organismus unterstützt und einen bedeutenden Einfluss auf die Gesundheit hat. So dient Chrom der Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels und verbessert das Ansprechen der Zellen auf Insulin sowie die Zuckerverwertung in den Zellen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Jugendliche und Erwachsene eine Tageszufuhr von täglich 30 bis 100 Mikrogramm (µg) Chrom. Chrom-Lieferanten sind Fleisch (Leber, Milz und Nieren), Pilze, Fisch, Schalentiere, Eier, Nüsse, Käse und Hefe. Insbesondere in Vollkornprodukten ist das Spurenelement zu finden, doch gerade diese fehlen häufig in der Ernährung. Eine chromarme Ernährung kann erhöhte Blutzuckerwerte, eine Verminderung der Glukosetoleranz und Störungen der Glukoseverwertung verursachen mit Insulinresistenz und Diabetes als mögliche Folgen – dies weist darauf hin, dass Chrom zu den für Diabetiker:innen besonders wichtigen Spurenelementen gehört.

Chrom verbessert den Glukosestoffwechsel
Patient:innen mit Diabetes mellitus und metabolischem Syndrom gelten allgemein auch als Risikogruppen für Chrommangel. So weisen Typ-2-Diabetiker:innen häufig erniedrigte Chromgehalte in Serum und Urin auf. Betroffene können daher von einer zusätzlichen Chromgabe profitieren. Klinische Studien, die die Wirksamkeit einer Chrom-Supplementierung bei Diabetes mellitus untersuchten, zeigten eine Verbesserung von Parametern des Glukose- sowie auch des Fettstoffwechsels bis hin zu einem völligen Rückgang dieser Störungen.

Chrom bremst Heißhungerattacken
Chrom ist wichtig für eine optimale Glukoseaufnahme, stabile Blutzuckerwerte und kann zu einer längeren Sättigung und zur Vermeidung von Heißhunger auf Süßes beitragen.

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